Gab es früher auch schon extreme Wettersituationen?

Weltuntergangsstimmung.

Wenn wir die Welt noch retten wollen, dann müssen wir sofort bestimmte Dinge ändern.

Kernkraft abschalten, Kohlekraftwerke abschalten, Fahrverbote einrichten, Messstationen an viel befahrenen Kreuzungen aufstellen um den Feinstaub zu messen, den Dieselmotor verteufeln, Richtgeschwindigkeiten einführen.

Das Gute daran ist ja, dass man heutzutage etwas unternehmen kann, wenn man meint, die Welt stünde durch menschliche Aktivitäten vor dem Untergang.

Als Gott der Herr die Geduld mit seinen Geschöpfen verlor, beschloss er sie zu ersäufen.

So drückt es Luther im 1. Buch Mose aus.

In der Lutherzeit spielte das Wetter verrückt.

Wir würden das heute extreme Wettersituationen nennen.

Und würden das auf die durch menschliches Handeln erzeugte Zunahme des CO2 Gehalts in der Luft zurückführen.

Wenn wir Anhänger einer bestimmten Idiotologie wären.

Dann müssten wir posten, dass es gerade in Berlin regnet und das sicher auf den Klimawandel zurückzuführen ist.

Dass gerade im Februar die Sonne wärmend auf meine Haut trifft und ich im Münchner Biergarten schon „a Maß“ vertilgen kann, hängt eindeutig mit dem Klimawandel zusammen.

Dass gerade eine Kältewelle durch den mittleren Westen der USA rauscht, naturgegeben von Nord nach Süd, zeigt eindeutig, dass davon nicht nur wir Deutsche betroffen sind, sondern auch die USA.

Obwohl der „fucking Trump“ den ganzen Sermon mit der Klimaerwärmung leugnet.

Sind das fake news, soll man das alles wirklich glauben?

Besonders heiße Tage im Sommer werden bei uns auch Hundstage genannt.

 

1512 glaubten die Menschen im Mansfeldischen, dass der Weltuntergang gekommen sei.

Hagelkörner, groß wie Nüsse, zerschlugen das Korn auf den Feldern.

Im Winter 1514 konnten die Mühlen wegen der Vereisung der Flüsse und im Sommer wegen der Austrocknung nicht arbeiten.

Im März und April 1517 herrschten in Süddeutschland sommerliche Temperaturen.

1521 gab es den wärmsten Winter des Jahrhunderts.

Im August 1525 lag morgens Schnee in Würzburg.

Keine Weinlese im September des Jahres 1527 in Franken wegen eines Frosteinbruchs.

Der Sommer des Jahres 1529 war in ganz Mitteleuropa nass und kalt.

Im Herbst 1538 verschärfte eine Dürre die Teuerung in Wittenberg.

Im Folgejahr wurde der Mangel an Mehl durch spekulatives Aufkaufen weiter verschärft.

Dann aber kam das Jahr 1540.

Ein extremer Sommer, der heute als meteorologisches Jahrtausendphänomen beschrieben wird.

Der heißeste Sommer seit Menschengedenken.

Dagegen war der heiße Sommer 2003 harmlos.

Was soll man sonst schon gegen die Hitze tun?

 

 

Dieser Sommer des Jahres 1540 wurde zu Europas größter Naturkatastrophe.

Und das alles im vorindustriellen Zeitalter, garantiert ohne menschlich verstärkten Treibhauseffekt.

Man hätte mittels verlässlicher Wettervorhersagen vielleicht die Folgen des spinnerten Wetters mildern können.

Dann hätte man sich aber der Hexerei schuldig gemacht und das endete damals nicht besonders lustig auf dem Scheiterhaufen.

Da sind wir doch froh, dass unseren Wettervorhersagern ein solches Schicksal nicht droht, auch wenn sie mal völlig daneben liegen.

Ich denke da an Herrn Mojib Latif, Meteorologe und Klimaforscher, der postuliert hat, dass wir kalte Winter vergessen könnten.

Auf dem Kaltenbronn im Nordschwarzwald. Ob der Name wohl etwas über das Klima in dieser Gegend verrät?

Hoffentlich ist er in der letzten Zeit mal im Schwarzwald gewesen und hat sich den Winter angeschaut. Aber soviel ich weiß, lebt er ja im deutschen Tiefland, in Hamburg.

Die Bauernregeln fassten damals die Wettererfahrungen vieler Generationen zusammen, von einer Kausalität aber kann keine Rede sein.

„Wenn morgens frü schreyen die Frösch, bedeutet ain regen darnach gar rösch (rasch).“

 

Hinweis an den TV-bekannten Meteorologen:

Nein, den hat kein Hitzschlag dahingerafft. In Thailand legt man sich so zum Ausruhen in den Schatten.

Extreme Wetterphänomene lassen sich erst zum Klima erklären, wenn sie nachweislich 30 Jahre lang regelmäßig vorkommen.

Alle Klimamodelle des IPCC können solch extreme Phasen der Witterung nicht darstellen.

Muss man zu dieser Erkenntnis besonders gscheit sein?


Mein historisches Wissen habe ich dem Buch entnommen: Als unser Deutsch erfunden wurde – Reise in die Lutherzeit von Bruno Preisendörfer.

Hinter der Abkürzung IPCC verbirgt sich der nur in Deutschland so genannte Weltklimarat, der sich offiziell Intergovernmental Panel on Climate Change nennt und den ich in einem der nächsten Beiträge vorstellen werde.

Das Titelfoto zeigt:

Monsunregen in Asien

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